Wertermittlung in Pandemiezeiten. Der öffentliche Auftrag der Wertermittlung - Grundstücksspekulation und Stadtentwicklung
Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplaner -SRL-
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Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplaner -SRL-
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DE
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Berlin
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0936-9465
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1040990-7
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ZLB: Kws 104 ZB 6841
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Abstract
Angesichts eines gut funktionierenden Systems der Wertermittlung stellt sich die Frage, ob es aktuelle Herausforderungen für die Wertentwicklung gibt und ob es Debatten zur Reform des Wertermittlungsrechts (ImmowertV-E 2021; Fabian Thiel, PLANERIN 6_20, 58ff.) gibt. Dabei soll bewusst auf wertermittlungstechnische Details, die häufig die Fachdiskussion bestimmen, verzichtet werden, auch wenn es Wertermittlungsbüros gibt, die der Auffassung sind, dass allein mit der von ihnen definierten Modellkonformität und gesetzten Berechnungsmethoden ein mathematisch eindeutiger Wert zu ermitteln ist (z. B. Methode „Sprengnetter"). Eine der wesentlichen Herausforderungen der Wertermittlung sind steigende Grundstückspreise, die bereits zu einer Überhitzung des Grundstücksmarktes geführt haben. Diese stellen auch hinsichtlich des Zeitpunkts des Grundstücksübergangs und des Bewertungsstichtages ein Problem dar. Vom Einstiegspreis für Grundstücke bis hin zur Kostenkalkulation der Wohneinheit - alle Preise bewegen sich in den Wachstumsregionen auf sehr hohem Noveau und können zumindest im Wohnungsneubaubereich kaum sozialverträgliche Mieten sichern. Das niedrige Zinsniveau führt weder zu niedrigeren Baupreisen noch zu niedrigeren Grundstückpeisen, sondern bewirkt das Gegenteil.
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Planerin : Fachzeitschrift für Stadt-, Regional- und Landesplanung
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65-67