Baukunst und Stadtplanung im Dritten Reich.
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1976
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SEBI: 78/3983
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Zusammenfassung
Im Gegensatz zu den meisten geisteswissenschaftlichen Disziplinen steht die theoretische Aufarbeitung des Themas Faschismus in der Kunst- und Architekturgeschichte noch aus. Der Anspruch des Autors ist es, mit einem ersten Schritt, diesem Mangel abzuhelfen. Eine weitere Absicht ist es, durch Aufzeigen der Kontinuität architektonischer und städteplanerischer Konzepte in den Jahren 1933-1945, die historischen Grundlagen der gegenwärtigen städtebaulichen Praxis bewußt zu machen. Zu diesem Zweck verläßt sich der Verfasser nicht auf die herkömmlichen Methoden der Architekturgeschichte - Form- und Stilanalyse, sowie der Personalisierung der Bauproduktion - sondern geht in seiner interdisziplinären Analyse von den historischen Bedingungen der Produktion von Bauten aus, untersucht ausführlich die ökonomischen und sozialstrukturellen Voraussetzungen des Nationalsozialismus. Anhand der Stadtplanung und der Wohnungsbaupolitik wird die soziale Kontrollfunktion der Architektur im Dritten Reich verdeutlicht. In einem Schlußkapitel werden städtebauliche Entwicklungen in der Bundesrepublik untersucht.
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München: Hanser (1976), 275 S., Abb.; Lit.