Emissionspotential einer Müllverbrennungsschlacken-Monodeponie für Schwermetalle.

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0027-2957

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IRB: Z 836
BBR: Z 372

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Abstract

Das Emissionspotential von Reststoffen aus der thermischen Abfallbehandlung besteht u.a. in der Auslaugung löslicher Anteile von umweltrelevanten Schwermetallen, die in diesen Reststoffen in erheblichem Ausmaß angereichert vorkommen. Das entscheidende Bewertungskriterium für die Umweltwirkung dieser Reststoffe ist daher ihr langfristiges Elutionsverhalten. Schlacken aus der Müllverbrennung enthalten Phasen, die nur bei hohen Temperaturen stabil sind, nicht dagegen unter den üblichen Ablagerungsbedingungen. Sie sind daher, geochemisch gesehen, sehr reaktiv, und das über einen sehr langen Zeitraum. Die Freisetzung von Schwermetallen erfolgt jedoch mit einer Verzögerung, die von der Carbonatpufferkapazität des Schlackenkörpers bestimmt wird, und dann schlagartig. Nach Einschätzung der Autoren liegt diese Verzögerungszeit im Bereich von Jahrzehntausenden und somit eine Größenordnung höher als die Schwermetallfreisetzung bei Siedlungsabfalldeponien.

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Müll und Abfall

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Nr.11

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S.748-750,752-754,756-758

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