Die Intelligenz der Verteilnetze. Energienetze durch das Smart Grid.
Alternative Kommunalpolitik
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Datum
2017
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Herausgeber
Alternative Kommunalpolitik
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Bielefeld
Sprache
ISSN
0941-9225
ZDB-ID
Standort
ZLB: Kws 740 ZB 6736
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Die Energiewende ist bereits heute zunehmend dezentral. Sie findet in den sogenannten Stromverteilnetzen vor Ort statt: 97 Prozent der erneuerbaren Energien werden bereits in die Leitungen der Stadtwerke eingespeist. Kommunale Verteilnetzbetreiber managen täglich 1.700.000 Kilometer Stromnetze und versorgen 50 Millionen Strombezieher. Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion beträgt 30 Prozent und soll bis 2030 verdoppelt werden. Das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende soll das intelligente Stromnetz voranbringen. Damit der Aufwand nicht ins Leere läuft, müssen darüber hinaus die unterschiedlichen Sektoren der Stromerzeugung miteinander verknüpft werden. Erst die Integration von Stromproduktion mit Wärme, Kälte und Mobilität sorgt dafür, dass die volatile Einspeisung der erneuerbaren Energiequellen bestmöglich mit dem Verbrauch gekoppelt wird. Mit der Digitalisierung verbindet sich die Hoffnung, dass die Vernetzung den Netzbetrieb flexibler macht. Im Intelligenten Stromnetz (Smart Grid) soll moderne Kommunikationstechnologie die Netzauslastung optimieren. Intelligente Messsysteme (Smart Meter) sollen den Energieverbrauch über den gesamten Tagesverlauf anzeigen und speichern und mit einem zusätzlichen Kommunikationsmodul, dem Gateway, können die Daten übermittelt werden. Diese Technik bildet die Basis für ein intelligentes Energiemanagement. Besonders interessant wird die Technik in Verbindung mit dem Verkehrssektor, wo für eine flächendeckende Stromversorgung von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen verschiedene Mengen an Strom zu verschiedenen Zeiten durch die Leitungen gesteuert werden müssen. In dem Beitrag wird dazu ausgeführt, dass die kommunalen Stadtwerke kompetente Akteure sind, die in allen drei Sektoren erprobt sind. Sie verfügen über die Anlagen, Technologien, Infrastrukturen und Prozesse, um die Sektoren miteinander zu verbinden.
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Schlagwörter
Zeitschrift
AKP. Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik
Ausgabe
Nr. 5
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S. 38-39