Qualität durch Sortierung. Verwertung von Kunststoffen auf neuen Wegen.
Deutscher Fachverl.
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Datum
2006
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Herausgeber
Deutscher Fachverl.
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Frankfurt/Main
Sprache
ISSN
0933-3754
ZDB-ID
Standort
ZLB: 4-Zs 5887
BBR: Z 551
BBR: Z 551
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Mehr denn je steht das Recycling von Kunststoffen im Spannungsfeld zwischen Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit. Außerdem ist der Markt für Sekundärrohstoffe ständig in Bewegung und es werden neue Trenntechniken entwickelt. In den vergangenen Jahren hat es sich bewährt, Kunststoffabfälle nach Form und Gestalt zur sortieren, bevor sie recycelt wurden. Die Verpackungsform ließ in der Regel Rückschlüsse auf das verwendete Material zu und so gelang es, auf indirektem Weg die Sorten voneinander zu trennen. Doch heute bietet die Entwicklung der Technik neue Möglichkeiten der Abfalltrennung, die in dem Beitrag beschrieben werden: Mit Nahinfrarot-Sensoren (NIR) lassen sich die Materialien auseinander halten. Entwickelt wurde die NIR-Technik in den späten 90er Jahren. Derzeit trennen rund fünfzehn große Sortieranlagen in Deutschland mit NIR-Sensoren. Künftig soll nach dem Willen des Dualen Systems Deutschland die NIR-Technik möglichst flächendeckend zur automatisierten Auftrennung der Kunststoffverpackungen in Kunststoffarten herangezogen werden. Mit dem Wandel der Sortiertechnik könnten aber auch völlig neue Verfahren bei der weiteren Aufbereitung zum Tragen kommen. Eines dieser Verfahren ist das Bottle-to-Bottle-Recycling für PET. Zwischen fünf und zehn Prozent der recycelten PET-Flaschen nehmen in Europa diesen Weg. Lange Zeit vom Gesetzgeber ausgeschlossen, ist die energetische Verwertung von Kunststoffen seit 1998 wieder zugelassen. Im Jahr 2003 flossen bereits rund 10.000 Tonnen Mischkunststoffe in diesen Verwertungsweg. Ziel dabei ist es, einen hochwertigen und marktfähigen Ersatzbrennstoff herzustellen. difu
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Schlagwörter
Zeitschrift
Entsorga-Magazin
Ausgabe
Nr. 6
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S. 34-36