Wirtschaft und Gesellschaft Landshuts in der Zeit von 1834 bis 1914.
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SEBI: 74/1359
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DI
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Abstract
Formen, Verlauf und Ursachen des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturwandels in Landshut werden in der Wechselwirkung zwischen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Faktoren dargestellt. Drei maßgebliche Komplexe bestimmten die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse der Stadt seit dem Anschluß Bayerns an den Deutschen Zollverein und der damit verbundenen Umorientierung vom Donau-Adriaraum auf den deutschen Markt 1. die Integrationsprozesse des 19. Jh. - Zollverein, Gründung des Deutschen Reiches -; 2. der Ausbau der zentralen Funktion Landshuts als Sitz der niederbayerischen Regierung; und 3. die industrielle Revolution, die, vorbereitet durch die Liberalisierung des Gewerberechts und der Gemeindegesetzgebung, der Stadt wirtschaftlichen Aufschwung brachte. Es entstanden primär Klein- und Mittelbetriebe, abgestimmt auf die Bedürfnisse der agrarischen Umgebung. Die damit verbundenen sozialen Prozesse - Landflucht, Proletarisierung der Handwerker - und Konflikte versuchte der Staat in den 80er Jahren mit sozialpolitischen und wirtschaftlichen Verbesserungen zu steuern; die Desintegration der niederen Schichten und die Monopolisierung der lokalen politischen Macht in den Händen des Bürgertums blieben jedoch bis 1918 bestimmende Faktoren der Sozialstruktur.
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Stadtgeschichte, Wirtschaft, Gesellschaft
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Erlangen-Nürnberg, (1973) 309 S., XXVII, Kt.; Abb.; Tab.; Lit.; Zus.
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Stadtgeschichte, Wirtschaft, Gesellschaft