Privater und öffentlicher Städtebau. Zum Zusammenhang zwischen Produktion von Stadt und Form der Verstädterung im 19. Jahrhundert in Preußen.
Kohlhammer
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Kohlhammer
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DE
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Stuttgart
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0170-9364
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IRB: Z 1023
ZLB: Zs 2552
BBR: Z 384
IFL: Z 90
ZLB: Zs 2552
BBR: Z 384
IFL: Z 90
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Abstract
Angesichts der derzeit zur Behebung der Wohnungsnot geforderten vermehrten Ausweisung von Bauland lohnt es sich, dem Abhängigkeitsverhältnis zwischen Bodenausweisung und Wohnungsproduktion in der Geschichte nachzugehen. Am Beispiel Preußens und in der Gegenüberstellung der sehr unterschiedlichen Entwicklung in Berlin und im preußischen Rheinland wird die Produktion von Stadt rekonstruiert. Die Rollen eines verordneten Städtebaus einerseits, wohnreformerischer Ideen andererseits werden darin deutlich. Während sich in Berlin jede Form privaten Städtebaus zunächst den landesherrlichen Plänen unterordnete, später dann einer auf Verknappung des Baulandangebots angelegten Politik eines Haus- und Grundbesitzerparlaments, kam es im Rheinland zu vielfältigen privaten Investitionen vor allem der Unternehmer, die über den Wohnungsbau Arbeitskräfte an sich banden. Ein unterschiedliches Recht der Kapitalgesellschaften im westlichen und östlichen Preußen trug mit zu den Unterschieden bei. Den durch Baulandverknappung ermöglichten Mietskasernen Berlins steht im Rheinland das Wachstum der Städte und Siedlungen in ihr Umland gegenüber, mit kleinteiligen Bauformen. (wb)
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Die alte Stadt
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Nr.4
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S.267-291