Chancen durch Kooperation im grenzüberschreitenden Klettertourismus.

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Bayreuth

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ZLB: 4-2006/916

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Abstract

Der Bericht beschreibt die Ergebnisse des Projekts "Chancen durch Kooperation im grenzüberschreitenden Klettertourismus", das sich der Beantwortung der Fragen zuwandte, ob im Klettertourismus ökonomische Chancen für Destinationen liegen, und wenn bejaht, wie diese besser zu nutzen seien und ob Kooperationen von Destinationen dem Phänomen des Variety-seeking Behavior begegnen können. Empirische Grundlage bilden eine Pilotstudie in der Fränkischen Schweiz, Befragungen von Klettertouristen in Garmisch-Partenkirchen, Elbsandsteingebirge und Frankenjura, Arco (Italien) und Perstejn und Kozelka in Tschechien sowie ergänzenden Experteninterviews. Die Ergebnisse zeigen die vermutete starke Verbreitung des Variety-seeking Behavior im von einer jungen und einkommensstarken Kundengruppe dominierten Klettertourismus. Eine hohe Kundenbindung ist in diesem Segment stärker noch als in anderen Bereichen des Tourismus ein illusorisches Ziel. Betrachtet man das Informationsverhalten der Kletterer, dann ist festzustellen, dass durch die hohe Bedeutung von Weiterempfehlungen Qualitätsverbesserungen die beste Werbung im Klettertourismus sind. Die möglichen Erfolge von Kooperationen hängen wesentlich von den jeweiligen Kooperationsinhalten ab. Die Etablierung einer gemeinsamen Internetseite der Klettergebiete wird als die den größten Erfolg versprechende Kooperationsmaßnahme genannt. oc/difu

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58 S.

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Arbeitsmaterialien zur Raumordnung und Raumplanung; 244