Die Staatsarchitektur der Weimarer Republik in Berlin. Moderne und Repräsentation.
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DE
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Berlin
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ZLB: 4-2005/1608
BBR: 2407 / A1
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DI
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Abstract
Das Thema der Arbeit ist die Staatsarchitektur der Weimarer Republik anhand geplanter und realisierter Bauten in Berlin. Bei ihrer Auswahl geht es um die Frage nach einem symbolpolitischen Aussagegehalt in Bauten, welche die Verwaltung des Staates, und damit seiner Repräsentanten, für eigene Zwecke planten oder bauten. Dies schließt auch zahlreiche Projekte für Bauwerke durch Privatarchitekten ein, die erst dann zur Initiative des Staates führten. Im ersten Teil werden die Vorbedingungen genannt, aus denen sich die Handlungsspielräume für eine Staatsarchitektur zwischen 1919 und 1933 ergeben konnten. Genannt wird hier die staatliche Baubehörde, die Reichsbauverwaltung, die kurz nach der Reichsgründung eingerichtet worden war. Mit dem von 1919 bis 1924 ausgeführten ersten Staatsbau nach dem Ende des Krieges, der Reichsschuldenverwaltung, wird der zweite Teil der Arbeit eingeleitet. Am Beispiel der großen Berliner Staatsbauvorhaben nähert sich der Autor der zentralen Frage nach der politischen Repräsentation durch Architektur und beleuchtet anhand von Quellenmaterial die Entstehung und Bedeutung der Bauten und Projekte (z. B. die Erweiterung der Reichskanzlei in der Wilhelmstraße, zwei Wettbewerbe zur Zentralisierung der staatlichen Administration auf dem Spreebogen, Erweiterung der Reichsbank). Um die Studien zu den Berliner Bauvorhaben des Reichs in einen größeren Entwicklungszusammenhang einzuordnen, widmet sich der dritte Teil der Staatsarchitektur jenseits der Hauptstadt (Planungen für eine zentrale Gedenkstätte der Kriegstoten). Ein weiterer Abschnitt ist dem Bau von patriotischen Kulturhäusern gewidmet, den so genannten "Reichsdankhäusern". Abschließend werden die Ausstellungspavillons des Deutschen Reiches und die Beteiligung deutscher Planer am Wettbewerb für den Völkerbundpalast analysiert, um die deutschen Entwicklungen in einen internationalen Kontext einzubetten. goj/difu
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324 S., Anh.