Verkehrssicherheit innerörtlicher Kreisverkehre.
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DE
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Berlin
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ZLB: Kws 330/24
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Abstract
Das übergeordnete Ziel des Forschungsvorhabens war eine umfassende Untersuchung zur Verkehrssicherheit von nach dem derzeitigen Stand der Technik gestalteten innerörtlichen Kreisverkehren. Darüber hinaus waren die im aktuellen Regelwerk empfohlenen Gestaltungsvorschriften für Fußgänger und Radfahrer anhand neuer Unfalldaten kritisch zu überprüfen. Für die Analyse des örtlichen Unfallgeschehens wurden 100 Kreisverkehre in unterschiedlichen Bundesländern mit unterschiedlichen Randbedingungen (Verkehrsbelastung, Fußgänger- und Radverkehrsstärken, Lageparameter) ausgewählt. Grundsätzlich ist festzustellen, dass die im Merkblatt für die Anlage von Kreisverkehren enthaltenen Gestaltungsempfehlungen durch die Ergebnisse der vorliegenden Untersuchung weitestgehend bestätigt werden. Die praktische Überprüfung des im Regelwerk genannten Ablenkmaßes ist nicht immer zweifelsfrei möglich. Die Verkehrsbeobachtungen zeigen auch, dass die Einbeziehung des Innenrings zu präzisieren ist. Bei einer Führung der Radfahrer im Mischverkehr sollte grundsätzlich ein baulich ausgeführter Innenring mit einem Niveauunterschied von 4 bis 5 cm zur Kreisfahrbahn angelegt werden. Die Gefahr des Überholens von Radfahrern auf der Kreisfahrbahn und des unfallträchtigen Schneidens vor den Ausfahrten kann so wirkungsvoll verringert werden. Ergänzend wird empfohlen, auch bei Kreisverkehren innerhalb bebauter Gebiete die Führung der Radfahrer auf umlaufenden Radwegen mit vorfahrtrechtlicher Unterordnung der Radfahrer stärker im Regelwerk zu verankern. Diese Führungsform hat sich gerade für Radfahrer als ausgesprochen sicher erwiesen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass eine Priorisierung der Fußgänger mit Fußgängerüberwegen dann nicht mehr möglich ist.
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123 S.
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Forschungsbericht; VI 05