Nahverkehrsplanung und Netzgestaltung des ÖPNV.
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DE
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Berlin
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ZLB: 305/252:3
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Zusammenfassung
Die Vernetzung aller Angebote erfolgt durch den Aufgabenträger, der den ÖPNV strategisch für seinen Raum plant. Dabei wird ein Nahverkehrsplan erstellt, der in erster Linie an die Genehmigungsbehörde gerichtet ist und es damit den Aufgabenträgern ermöglicht, ihre planerischen Vorstellungen bei der Genehmigung von Verkehrsleistungen einzubringen. In der Regel enthält der Nahverkehrsplan auch ein Verkehrsentwicklungsprogramm, aus dem die angestrebten Maßnahmen zu Angebotsentwicklung und -verbesserung ersichtlich sind sowie ein Finanzierungskonzept, das auch eine Kostenschätzung geplanter Projekte und Vorhaben enthält. Herausforderung des Nahverkehrsplanes ist die Entwicklung eines attraktiven ÖPNV-Netzes. Eine kompakte und dichte Siedlungsstruktur ist dabei eine wesentliche Voraussetzung. Sie verbessert die Wirtschaftlichkeit des ÖPNV und führt zu höheren Fahrgasterlösen bei geringerem Betriebsaufwand. Die Ausgangsbasis für eine nachfragegerechte Liniennetzgestaltung ist die Kenntnis der Quelle-Ziel-Beziehungen im ÖPNV des Planungsraums, differenziert nach Zeitraum und Personengruppen. Die Verkehrserschließung erfolgt dabei über mehrstufige Verkehrssysteme. Hierbei übernimmt die Schiene als Primärsystem mit vergleichsweise kurzen Beförderungszeiten die Beförderung zwischen Verknüpfungspunkten bzw. Aufkommensschwerpunkten. Dem Sekundärsystem Straßenbahn und/oder Bus kommt Zubringer- und Verteilerfunktion zu, ergänzt durch flexible und alternative Angebotsformen.
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Seiten
255-285