Der Anspruch auf Herausgabe gestohlenen und illegal exportierten Kulturguts. Internationalprivatrechtliche und rechtsvergleichende Aspekte zum Herausgabeanspruch des privaten Eigentümers und des Herkunftsstaates.
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DE
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Baden-Baden
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ZLB: 93/832
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Zusammenfassung
Angesichts des illegalen Exports von Kulturgut und der hohen Zahl von Kunstdiebstählen erhebt eine Vielzahl von Ländern den Anspruch, daß Objekte, die zu ihrem kulturellen und historischen Erbe gehören, nicht exportiert werden dürfen oder, wenn sie bereits aus dem Land entfernt worden sind, repatriiert werden müssen. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Illegalität des internationalen Kunsthandels geht die Studie den Fragen des Rechtsschutzes für die Betroffenen nach, wobei neben europäischem Recht insbesondere auch das der USA berücksichtigt wird. Der Autor erörtert zunächst Fragen des Schutzes des Eigentümers oder des gutgläubigen Besitzers eines Kunstwerkes nach dem anwendbaren Privatrecht. Der zweite Teil der Studie befaßt sich mit dem Anspruch des Herkunftstaats auf Herausgabe von Kulturgut auf der Grundlage von Exportkontrollgesetzen. Im abschließenden dritten Teil werden Fragen der Vereinheitlichung der Normen, die den Eigentumserwerb an gestohlenem und illegal exportiertem Kulturgut regeln, diskutiert. wi/difu
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202 S.
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Arbeiten zur Rechtsvergleichung; 147