Suchintensität und Einstellungen Arbeitsloser. Ergebnisse einer Befragung zur Struktur der Arbeitslosigkeit zu Beginn des Jahres 2000.
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DE
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Nürnberg
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0173-6574
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ZLB: 2002/3445
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ST
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Abstract
Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung eines Index für die Intensität des Suchverhaltens Arbeitsloser bei der Erklärung von empirisch ermittelten Wiedereingliederungschancen. Die Analysen stützen sich auf eine Befragung von 20.000 Personen, je zur Hälfte aus dem Bestand an Arbeitslosen und Abgängern aus Arbeitslosigkeit. Der Aktivitätsindex wurde aus mehreren Dimensionen gebildet. Dazu gehören u.a. die Art der Stellensuche und der Grad an Eigeninitiative, die Intensität der Suche sowie die Frage nach der Anzahl der Bewerbungen in den letzten drei Monaten der Arbeitslosmeldung. Die Auswertungen lassen verschiedene Gruppen mit unterschiedlichen Suchintensitäten erkennen. In einem deskriptiven Teil werden diese in Abhängigkeit von regionalen und sozialen Merkmalen der Befragten beleuchtet. Ein zusammenfassendes Modell expliziert die Faktoren, die sich auf den Grad der Suchintensität auswirken. Insbesondere die Dauer der Arbeitslosigkeit sowie gesundheitliche Einschränkungen haben einen negativen Einfluss auf die Intensität der Stellensuche, während sich der Bezug von Leistungen nach SGB III förderlich auf die Suchbewegungen auswirkt. Bei denjenigen, die eine Stelle suchen, ist die Intensität der Suche von erheblicher Bedeutung. Je höher der Grad der Aktivität, desto höher ist auch die Übergangswahrscheinlichkeit. Bei sehr Aktiven ist die Wahrscheinlichkeit des Übergangs im Vergleich zu den wenig Aktiven höher. Allerdings haben auch Arbeitslose, die nach eigenem Bekunden keine Stelle suchen, eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit eines Übergangs in den ersten Arbeitsmarkt als die weniger aktiven Sucher, sogar noch etwas größere Chancen als die sehr aktiv Suchenden. Offenbar handelt es sich bei den "Nichtsuchern" um eine besondere Gruppe. Die Befunde legen die Vermutung nahe, dass ein Teil dieser Befragten bereits eine unbefristete Arbeitsstelle zum Zeitpunkt der Arbeitslosigkeit sicher hatte, was auch die vergleichsweise hohe Übergangswahrscheinlichkeit erklären würde. goj/difu
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III, 125 S.
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Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung; 261