Persönliche Netzwerke in Stadt und Land. Siedlungsstruktur und soziale Unterstützungsnetzwerke im Raum Halle/Saale.

Westdt. Verl.
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Westdt. Verl.

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ZLB: 2002/2012

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DI

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Abstract

Stadtbewohnern wird oftmals eine geringere soziale Integration als Landbewohnern unterstellt. Soziale Integration umfasst dabei nicht nur die persönlichen sozialen Verbindungen einer Person, sondern auch die soziale Unterstützung, die durch dieses persönliche Netzwerk bezogen wird. Demnach verfügen Stadtbewohner über eingeschränktere persönliche Netzwerke und erhalten weniger soziale Unterstützung durch diese Netzwerke. Zur Überprüfung dieser Integrationsverlustthese wird für die Theoriebildung, Operationalisierung und Datenanalyse auf moderne Analyse- und Modellierungsmöglichkeiten zurückgegriffen: Sozial-Kapital-Theorie, soziale Netzwerkanalyse und Mehrebenenanalyse. Im Ergebnis zeigt sich, dass die soziale Integration im Sinne persönlicher Netzwerke durch den Wohnort und durch Persönlichkeitsmerkmale der einzelnen Personen beeinflusst werden. Unterschiede bestehen aber lediglich zwischen Bewohnern von Großwohnsiedlungen und Landbewohnern, nicht aber allgemein zwischen Stadt- und Landbewohnern. Die soziale Integration im Sinne sozialer Unterstützung wird dagegen durch Merkmale der sozialen Beziehungen erklärt, nicht aber durch den Wohnort. Das bedeutet, dass Stadtbewohner gleichermaßen soziale Unterstützung wie Landbewohner erhalten. difu

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311 S.

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