Entlastung des Straßengüterverkehrs durch den Schienengüterverkehr. - Historische, funktionale und rechtliche Aspekte.

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DE

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Münster

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ZLB: 99/3712

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Zusammenfassung

Die Arbeit untersucht verschiedene Aspekte einer möglichen Entlastung des Straßengüterverkehrs durch den Schienengüterverkehr. Dabei wird zum einen die wirtschaftshistorische Entwicklung des 19. und 20. Jahrhunderts herangezogen, die zur Erkenntnis führt, dass die Eisenbahn aus einer Position der Stärke heraus zu spät im Kraftverkehr eine ernsthafte Konkurrenz sah, der durch gesellschaftliche Prozesse wie durch Fortschritte im Motoren- und Fahrzeugbau einerseits und im Ausbau des Straßennetzes andererseits hervorragende Entwicklungsbedingungen vorfand. Bei der Betrachtung der funktionalen und rechtlichen Aspekte der Aufgabenteilung zwischen Schienen- und Straßengüterverkehr vor dem Hintergrund der Notwendigkeit einer vermehrten Verlagerung - zumindest von Teilen des Straßengüterverkehrs auf die Schiene -, werden neben betriebswirtschaftlichen Zwängen vor allem verfassungsrechtliche Hürden genannt, an denen radikale Strategien der Verkehrsvermeidung scheitern werden. Als Ausweg bleibt die Verkehrsbewältigung durch Rationalisierung der Verkehrsprozesse. Ansätze in diese Richtung sieht der Autor in den "Transeuropäischen Netzen", dem begrenzten Neu- und Ausbau von Trassierungen für alle Verkehrsträger, deren Kombination in Verbindung mit Leitsystemen die Möglichkeit eröffnet, den Personenverkehr auf die Schiene zu verlegen und die Transitstrecken nur noch Aufgaben im Güterverkehr wahrnehmen zu lassen. goj/difu

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206 S.

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Juristische Schriftenreihe; 98