Handlungsspielräume in Entscheidungsprozessen, dargestellt am Planfeststellungsverfahren zur Flughafenerweiterung Stuttgart.

Hartung-Gorre
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ZLB: 94/396

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DI

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Abstract

Es wird ein methodisches Instrument erarbeitet, das es erlaubt, verschiedene Analysebereiche des Konstrukts Handlungsspielraum zu untersuchen. Des weiteren werden unter Anwendung dieses Instruments inhaltliche Aussagen zu Handlungsspielräumen in einem ausgewählten Entscheidungsprozeß formuliert. Es werden Faktoren aufgezeigt, welche die Handlungsspielräume einer Genehmigungsbehörde in einem komplexen und konfliktreichen Verwaltungsverfahren maßgeblich beeinflussen. Für die Untersuchung kollektiver Entscheidungsprozesse wird ein Raster entworfen, das den dynamischen Aspekt der Nutzung von Handlungsspielräumen in besonderer Weise berücksichtigt. Das Fallbeispiel betrifft das Planfeststellungsverfahren zu der umstrittenen Flughafenerweiterung Stuttgart, das eines der größten Verwaltungsverfahren der BRD darstellt. Auf der Grundlage der Fallstudie wird der Prozeßverlauf der Problembearbeitung beschrieben. Zu Vergleichszwecken erfolgt noch eine Laboruntersuchung, und zwar wird eine Gruppensitzung mit dem Ziel der Lösungssuche frei simuliert, woraus sich ergibt, daß kontroverse Interessen möglichst frühzeitig vertreten sein sollten. sg/difu

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ca. 200 S.

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