Die Entwicklung der deutschen Friedhöfe von der Reformation bis 1870.

Selbstverl.
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Tübingen

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ZLB: 92/3686

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DI
S

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Abstract

Luthers Kritik am mittelalterlichen Totenkult und dessen jenseitiger Heilserwartung mündet in der Forderung nach Auslagerung der Begräbnisplätze aus den Städten und führt damit zu einem Bedeutungswandel der Anlage als einer "Stätte der Andacht der Lebenden" mit bewußt gestalterischem Anspruch. In einem historischen Abriß werden das sich wandelnde Verständnis vom Begräbnisplatz und dessen sozialhygienische, konfessionelle und gesellschaftliche Einflußfaktoren auf die Gestaltungsgrundsätze der Kirchen- und Friedhofsordnungen untersucht. Ausgehend von drei Fallstudien illustrieren 31 weitere Friedhofsanlagen den Prozeß der verschiedenen Gliederungs- und Gestaltungskonzeptionen zwischen 1750 und 1850, basierend auf vier Grundanlagetypen. Eine plastische Darstellung der Friedhofswirklichkeit im 16. und 17. Jahrhundert fundiert die Studie. Erst die demokratisierenden Folgen der Entflechtung aus dem Kultischen und der Überführung aus kirchlicher in staatliche bzw. städtische Verwaltung leitet den planerisch-ästhetisierenden Zugriff ein. In der Analyse der sozialhistorisch beeinflußten Gestaltungsprinzipien werden neben akzentuiert europäischen Entwicklungen zugleich architektonische und gartenkünstlerische Faktoren skiziert. bek/difu

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256 S.

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Untersuchungen des Ludwig-Uhland-Instituts; 77