Das Leben in einem niedersächsischen Dorf. Eine empirische Untersuchung der Denk- und Handlungsmuster der Dorfbevölkerung.

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Bremen

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ZLB: 2001/1679

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DI

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Abstract

Nachdem der Autor im ersten Teil seine persönliche Beziehung zum Untersuchungsfeld schildert, versucht er im zweiten Teil den Begriff der Identität zu veranschaulichen, um die Denk- und Handlungsmuster der ländlichen Bevölkerung in Niedersachsen verständlicher zu machen. In diesem Kontext werden unterschiedliche Autoren aus landessoziologischer und agrarpsychologischer Richtung genannt, die sich mit dem Begriff der Identität und deren Bedeutung für Individuen und Gruppen auseinandersetzen. Teil drei beschreibt die Funktionen, die Formen und Folgen sozialer Kontrolle, wobei der Umgang mit Konflikten eine große Rolle spielt. Es wird der Mangel an Konfliktfähigkeit - entstanden durch soziale Kontrolle und Wertorientierung - aufgezeigt. Der Autor stellt fest, dass sich das defensive Verhalten von Bauern auch gerade in Konfliktsituationen nicht nur in ihrer Bedürfnis- und Anspruchslosigkeit niederschlägt, sondern auch in ihrer Einstellung zur regionalen und kommunalen Politik. Der anschließende Teil behandelt Familie und Besitz. Das Familienleben wird auch heute noch überwiegend von der bäuerlichen Herkunft seiner Bewohner und deren Besitz geprägt. Trotz strenger hierarchischer Gliederung bietet die bäuerliche Familie einen Schutz nach außen auch gegenüber enormen gesamtgesellschaftlichen Verpflichtungen. kirs/difu

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III, 251 S.

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