Potenziale deutscher Städte in Zeiten des Wandels. Analysen auf Basis der Raum- und Stadtbeobachtung des BBSR.
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
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Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
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DE
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Bonn
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0303-2493
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ZLB: 4-Zs 2548
BBR: Z 703
IFL: Z 0073
BBR: Z 703
IFL: Z 0073
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Abstract
Der Beitrag befasst sich mit wichtigen Themenstellungen für die Städte und Stadtregionen in Deutschland und macht deutlich, dass Städte zwar vielfältige Aufgaben zu meistern haben, dafür aber auch über umfangreiche Potenziale verfügen. Insgesamt verspricht der derzeitige gesellschaftliche und wirtschaftliche Wandel nicht zwingend eine Renaissance der Städte als bevorzugte Wohnorte. Er bietet jedoch vielfältige Möglichkeiten, die in jeder einzelnen Stadt je nach den lokalen Ressourcen auszuloten sind. Es wird also notwendig sein, eine gezielte Politik pro Stadt zu betreiben, Städte als Wohn- und Arbeitsort attraktiv zu gestalten. Eine Stadtentwicklungspolitik, die auf eine Renaissance der Städte zielt, muss vorrangig auf drei Bevölkerungsziel- bzw. potenzielle Wanderungsgruppen setzen: Erstens sollten Stadtflüchtige bzw. die "Suburbaniten" in der Stadt gehalten werden. Zweitens ist die ältere Generation im Umland als Rückkehrer für die Stadt zu gewinnen. Und drittens: Die Städte, zumal die Großstädte, haben nur eine Zukunft als "Einwanderungsstadt". Die Instrumente des Bundes müssen die aktuellen und zukünftigen Chancen in städtischen Transformationsprozessen zur Stärkung urbaner Lebensräume gezielt nutzen. Gefordert sind eine aktive, gestaltende, integrative Stadtentwicklungspolitik, ein Mix aus der Fortsetzung laufender, gleichwohl weiterhin gefragter und bislang gut funktionierender Aktivitäten (z. B. die Programme "Stadtumbau Ost und West und "Soziale Stadt"), eine stärkere Zuspitzung oder neue Akzentuierung (z. B. das neu aufgelegte Städtebauförderungsprogramm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren"), aber auch die Reaktion auf verschärfte Erfordernisse in Handlungsbereichen wie Energieeffizienz und Klimaschutz.
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Informationen zur Raumentwicklung
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Nr. 3/4
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S. 157-180