Die verhandelte Umwelt. Zur Institutionalisierung diskursiver Verhandlungssysteme im Umweltbereich am Beispiel der Energiekonsensgespräche von 1993.

Nomos
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Baden-Baden

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ZLB: 2001/2755

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Abstract

Die Arbeit zeigt, dass sich neue institutionelle Formen entwickeln, als Antwort auf ein Grunddilemma moderner Politik: nämlich langfristig bedeutsame Entscheidungen angesichts hoher Risikopotenziale und unkalkulierbarer Folgen treffen zu müssen. Aktuelle Stichworte dafür sind "Gentechnologie", vor allem aber "Atompolitik". In diesen Spannungsfeldern entwickeln sich "diskursive" Verfahren. Diese neuartige Form der Konfliktregulierung bindet verstärkt gesellschaftliche Gruppen ein und versucht durch die Schaffung von dialogischen Strukturen egoistisches strategisches Handeln in gemeinwohlorientiertes kooperatives Handeln überzuführen. Ihre Geltungsansprüche gewinnen die neuen Verhandlungssysteme verstärkt über symbolische Mechanismen. Am Beispiel der Energiekonsensgespräche werden die Grenzen und Möglichkeiten dieses neuen institutionellen Modells sichtbar. difu

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319 S.

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Nomos Universitätsschriften. Politik; 115