Environmental inequality in Europe. Towards an environmental justice framework for Austria in an EU context. Umweltbezogene Ungleichheit in Europa.

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Viele Umweltbelastungen konnten in Europa durch strengere Umweltgesetze in den letzten Jahrzehnten reduziert werden. Das sagt allerdings nichts über die Verteilung von Umweltbelastungen aus, tatsächlich kann die umweltbezogene Ungleichheit bei allgemein sinkenden Belastungswerten sogar zunehmen. So zeigt sich beispielsweise in Städten oftmals das Phänomen doppelt begünstigter - in Bezug auf Einkommen und Umweltbedingungen - bzw. doppelt benachteiligter Bevölkerungsgruppen. Umweltbezogene Ungleichheit ist insofern eng mit sozialer Ungleichheit verbunden. Bei globaler Betrachtung spiegeln das nicht zuletzt auch die Umwelteffekte wider, die europäische Produktions- und Konsummuster anderswo verursachen. Vor diesem Hintergrund hat die Studie drei Schwerpunkte: 1) Zunächst werden die Ergebnisse empirischer Studien und Berichte zusammengefasst, um die wichtigsten Muster umweltbezogener Ungleichheit in Europa zu identifizieren; zu diesem Zweck wurden insgesamt 81 Dokumente ausgewertet. 2. Anschließend erfolgt ein kurzer Überblick über die wichtigsten Methoden und Datenbanken zur Untersuchung von umweltbezogener Ungleichheit. 3. Zuletzt wird für den europäischen bzw. österreichischen Kontext ein konzeptioneller Rahmen für Verfahren zur Realisierung einer gesunden und gerechten Umwelt innerhalb ökologischer Grenzen entwickelt.
Environmental pressures within the EU show a decreasing trend in a growing number of fields, for example air pollution. However, environmental inequality among social groups within the EU is a persistent problem that can increase under decreasing average pollution levels. Whether or not this is the case has not yet been researched in a consistent approach at the EU or Member State level. Environmental inequality, in this report, is shown to be associated with growing social inequalities, for example in income, wealth, housing, and access to public amenities in the living environment. Furthermore, urbanisation, leading to hotspots of high population numbers and (coupled) environmental burden, tends to lead to areas where people either enjoy the double blessing of a higher income in a high quality environment, and double burden areas where vulnerable groups tend to be exposed to more polluted environments. Finally, environmental inequalities at the global level are increasingly associated with displacement of environmental pressures in relation to European production and consumption patterns.

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59 S.

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Informationen zur Umweltpolitik; 194