Wenig Aufwand und nachhaltig dicht. Sanierung von Abwasser- und Regenrohren ohne Störung.

Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.

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Frankfurt/Main

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0933-3754

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ZLB: Kws 274 ZB 6793
BBR: Z 551

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Abstract

Undichte Fallleitungen sind in Wohngebäuden der 1950er und 1960er Jahren häufig vorzufinden. Die Baugenossenschaft Viernheim besitzt zahlreiche solcher Gebäude. Allein in den vergangenen zehn Jahren investierte das Wohnungsunternehmen etwa 2,5 Millionen Euro pro Jahr in die Instandhaltung und Modernisierung ihres Bestandes. Die herkömmliche Sanierung von Fallleitungen ist kostenintensiv und beeinträchtigt die Bewohner erheblich. Daher war die Baugenossenschaft auf der Suche nach einem Sanierungsverfahren, mit dem sich die Bauarbeiten so schnell und effizient wie möglich und gleichzeitig nachhaltig durchführen ließen. Sie entschied sich für ein Schlauchlinerverfahren, das in dem Beitrag vorgestellt wird. Damit die Bewohner während der Bauphase so wenig wie möglich beeinträchtigt werden, wurde zur Beschleunigung der Aushärtung die Dampfaushärtung gewählt. In einem Pilotprojekt wurden die Fallrohre eines vierstöckigen Wohngebäudes mit 16 Wohneinheiten in nur fünf Tagen saniert. Es wird damit gerechnet, dass die sanierten Rohre für die nächsten 50 Jahre dicht sein werden.

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Entsorga

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Nr. 1/2

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S. 48-49

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