Härtetest in Großbritannien für kabellos geladene Elektrobusse.

E. Schmidt
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E. Schmidt

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Berlin

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0340-4536

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ZLB: Kws 335 ZB 6808
BBR: Z 545

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Abstract

In der britischen Stadt Milton Keynes, 70 Kilometer nordwestlich von London gelegen, sollen innerhalb der nächsten fünf Jahre die acht Dieselbusse einer Buslinie durch Elektrobusse ersetzt werden. Die Buslinie transportiert derzeit über 775.000 Fahrgäste pro Jahr auf insgesamt 724.205 Kilometern. Die Busse sollen 17 Stunden täglich im Einsatz sein und im 15-Minuten-Takt verkehren. Mit den Null-Emissions-Bussen sollen etwa fünf Tonnen an Feinstaub-Partikeln und schädlichen Abgasen sowie rund 270 Tonnen CO2 pro Jahr vermieden werden. Außerdem wird durch die niedrigeren Energiekosten eine jährliche Kostenersparnis von 28.000 erwartet. Das Pilotprojekt wird mit rund 770.5000 Euro aus Mitteln des "Green Bus Fund" vom britischen Transportministerium gefördert. In dem Beitrag wird das Projekt vorgestellt. Die Energieversorgung der Elektrobusse erfolgt durch quasi unsichtbare Ladespulen, die die Energie praktisch nebenbei kabellos übertragen, wobei beispielsweise die Stehzeiten an den Haltestellen genutzt werden können. Dadurch werden umständliche Kabel und Stecker überflüssig. Pro gefahrene Stunde müssen die Busse jeweils 10 Minuten laden. Die kabellose Übertragungslösung funktioniert durch magnetische Resonanzkopplung. Eine mit dem Stromnetz verbundene Spule, die sich unter dem Asphalt befindet, überträgt den Strom zu einer zweiten Spule im Unterboden der Elektrobusse. Um den Nachweis der Kosteneffizienz zu erbringen, werden an der Universität Cambridge alle technischen und wirtschaftlichen Daten des Pilotprojekts gesammelt und ausgewertet.

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Verkehr und Technik

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Nr. 4

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S. 123-124

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