Provinzfaschismus in Italien. Politische Gewalt und Herrschaftsbildung in der Marmorregion Carrara 1921-1924.

Oldenbourg
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ZLB: 93/3254

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DI
S

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Die faschistische Bewegung in Italien besaß in ihrer Aufstiegs- und Machtergreifungsphase 1921 bis 1924 einen ausgeprägt regionalen Charakter. Trotz ihres nationalen Anspruchs setzte sich die Gesamtbewegung aus einzelnen, weitgehend in sich geschlossenen "Provinzfaschismen " zusammen, deren politisch-soziale Dynamik sich vorwiegend aus örtlichen Konflikten speiste. Der Autor untersucht den Provinzfaschismus am Beispiel der Marmorregion Carrara. Er beschreibt die politischen und sozialen Grundlagen, die Bedingungen des rasanten Aufstiegs und den Charakter der Herrschaftsbildung einer lokalen faschistischen Bewegung, die durch ihre extreme Gewalttätigkeit und spektakuläre "militärische" Aktionen schon früh nationale Aufmerksamkeit erregte. Der Untersuchungszeitraum der Studie endet mit der Wende zur offenen Diktatur auf nationaler Ebene, da von diesem Zeitpunkt an die faschistische Peripherie nach und nach ihre "Avantgarde"-Rolle verlor. sosa/difu

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304 S.

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Studien zur Zeitgeschichte; 40