Gleis 3 Kulturzentrum Lübbenau - vom Bahnbetriebswerk zum Kulturzentrum. Preis Soziale Stadt 2010.

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Hammonia

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Hamburg

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0939-625X

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ZLB: 4-Zs 613
BBR: Z 143

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Abstract

Für den "Preis Soziale Stadt 2010" wurde das Projekt "Gleis 3 - Kulturzentrum Lübbenau" vom Verein "Freunde der Lübbenaubrücke e.V." mit dem Arbeitstitel "Vom Bahnbetriebswerk zum Kulturzentrum: Revitalisierung innerstädtischer Bahnbrachen in Lübbenau/Spreewald" eingereicht. In dem Beitrag wird das Projekt als Bestandteil des Stadtumbauprozesses beschrieben. Lübbenau ist baulich durch seine beiden Stadtteile geprägt: der Altstadt, zugleich touristisches Zentrum im Spreewald, und der Neustadt, die in den 1950 bis 1980er Jahre entstand und in der heute die Mehrzahl der Lübbenauer lebt. Seit jeher ist die räumliche Trennung der Altstadt und der Neustadt durch die Bahnanlagen ein zentrales Thema der Stadtentwicklung. Durch die Umgestaltung des Bahnhofsviertels wird die Trennung überwunden und das Projekt "Gleis 3 - Kulturzentrum Lübbenau" fungiert in städtebaulicher und auch in sozialer Hinsicht als Scharnier zwischen Altstadt und Neustadt. Bereits im Jahr 1999 hatten sich die beiden Wohnungsunternehmen der Stadt, die Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald mbH (WIS) und die Gemeinschaftliche Wohnungsbaugenossenschaft der Spreewaldstadt Lübbenau e.G. (GWG) zusammen mit der Stadt Lübbenau/Spreewald entschlossen, den Stadtumbau gemeinsam in die Hand zu nehmen. Als zentraler Anlaufpunkt für alle am Planungsprozess Beteiligten wurde das Projektbüro Lübbenaubrücke geschaffen, das auch Koordinator des Kulturzentrums ist. Die Projektbeteiligten haben vom Konzept bis zur Realisierung auf partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Interessengruppen gesetzt. Vor allem galt es, die Bürgerinnen und Bürger zu beteiligen. Nach Fertigstellung werden die unterschiedlichsten kulturellen und sozialen Aktivitäten in den Gebäuden stattfinden, die alle sozialen Schichten und Altersgruppen einbeziehen. Die Jury des "Preises Soziale Stadt 2010" befand, dass das Projekt ein gelungenes Beispiel für die Nachnutzung von Bahnanlagen mit außerordentlicher Impulswirkung für die Stadtentwicklung in städtebaulicher, sozialer und kultureller Hinsicht ist.

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Die Wohnungswirtschaft

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Nr. 4

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S. 22-23

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