Phoenix aus der Asche. Das "neue Dortmund" baut sich seine "erste Adresse".

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Bonn

item.page.language

item.page.issn

0303-2493

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: 4-Zs 2548
BBR: Z 703
IFL: Z 0073

item.page.type

item.page.type-orlis

relationships.isAuthorOf

Abstract

Das Phoenix-Projekt im Dortmunder Arbeiterstadtteil Hörde zählt zu den größten und bedeutendsten Konversionsprojekten Deutschlands. Auf den Flächen des ehemaligen Hochofen- und Stahlwerkgeländes von Hoesch bzw. Thyssen Krupp entsteht auf insgesamt über 200 ha Entwicklungsfläche ein ganz neues Stadtgebiet: auf der einen Seite der Technologiepark Phoenix West, auf der anderen das Wohn-, Dienstleistungs- und Freizeitgebiet Phoenix Ost rund um den künstlich angelegten Phoenix See. Zum Gesamtvorhaben gehört auch der Grünzug Phoenix Park. Der Beitrag arbeitet die materiell und symbolisch herausragende Bedeutung von Phoenix für die Dortmunder wie Hörder Stadt(teil)entwicklung heraus. Phoenix-Hörde wird als Ort interpretiert, an dem Dortmund sich demonstrativ von seiner industriellen Vergangenheit verabschiedet und gleichzeitig als international renommierter Wissens- und Technologiestandort neuerfindet. Diese Neuausrichtung der Dortmunder Stadtpolitik beruht auf neuen Governance-Modellen und fokussiert die "kreativen" Mittelschichten als erste Adressaten. Je nach Interessenlage wird erhofft oder befürchtet, dass das neue Stadtquartier größere soziale und städtebauliche Veränderungen im direkten Umfeld anstoßen wird.

Description

Keywords

Journal

Informationen zur Raumentwicklung

item.page.issue

Nr. 11/12

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

S. 575-587

Citation

item.page.subject-ft

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries