Wasserstadt Limmer. Städtebauliches Entwicklungskonzept. "Stadtumbau West". Aufnahmeantrag 2009 für das Städtebau-Förderprogramm beim Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit.
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2009
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DE
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Hannover
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Zusammenfassung
Wesentliche Teile des Stadtteils Limmer sind seit 2002 Sanierungsgebiet. In ihm werden städtebauliche Probleme der etwa hundertjährigen Blockbebauung eines typischen Arbeiterstadtteils angegriffen, die durch den brach gefallenen Industriestandort der CONTINENTAL AG verschärft wurden. Zusammen mit einem ehemaligen Kleingartengelände wird er seit 2003 von Bebauung beräumt, um ein Wohngebiet mit einer für gemischte Nutzungen (Nahversorgungszentrum, Dienstleistungen) vorgesehenen Teilfläche zu entwickeln. Eine Umnutzung des Geländes ist ohne Sanierungsmaßnahmen nicht möglich. Da es Bestandteil des Sanierungsgebiets Limmer-Nord ist, soll durch die Förderung des Gebietes "Wasserstadt Limmer" aus Mitteln des Programms Stadtumbau-West erreicht werden, dass erstens das Sanierungsziel in absehbarer Zeit verwirklicht werden kann und zweitens die verbleibenden Mittel für das Normalprogramm in dem übrigen Sanierungsgebiet Limmer-Nord eingesetzt werden, um auch hier eine zügige Durchführung der Sanierung zu gewährleisten. Ziel der Sanierung der Industriebrache ist es, Voraussetzungen für ein Wohnquartier zu schaffen, das die Gunst des intensiven Bezugs zur Landschaft und zu den Wasserläufen zum Vorteil des gesamten Stadtteils nutzen kann. Das Vorhaben wirkt der Überalterung der Bausubstanz des Stadtteils und der sozialen Segregation entgegen und ist notwendig, um den negativen Einfluss der Brache auf das Stadtbild und das Image Limmers zu überwinden. Die Maßnahmen umfassen den Abbruch nicht erhaltungsfähiger Gebäude, die Sanierung und ggf. die Umnutzung erhaltenswerter Gebäude, umfangreiche Bodensanierungsmaßnahmen und Geländeauffüllungen.
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27 S.