Landflucht und Verstädterung in Chile. (Exodo rural urbanizacion en Chile.)
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Zusammenfassung
Im ersten Beitrag machten Bähr und Colte den Versuch einer kulturgeographischen Raumgliederung unter Anwendung von Faktorenanalyse und Distanzgruppierung und leiten daraus eine demographisch-sozioökonomische Gliederung ab. Der Beitrag von Bähr zur Binnenwanderung am Beispiel des ,,Großen Norden'' zeigt, wie die Bergbaugebiete dieses wüstenhaften Landstrichs und die großen Küstenstädte große Wanderungsbewegungen auslösen. Colte untersucht an einem Beispiel in der Nähe Santiagos die Rolle des Kleinbesitzes für die Landflucht. Ein weiterer Beitrag betrifft die Entwicklung der Agrarkolonisation in Westpatagonien im Bereich von Aysen. Der spanisch geschriebene Schlußbeitrag der Verfasser faßt die Ergebnisse der Beiträge zusammen. Anhand der folgenden Stichworte sei die in den Beiträgen zum Ausdruck kommende Vielfalt der chilenischen Verstädterungsproblematik umrissen Bergbauzone, Kupfer, Staatshaushalt, Kleinbesitz, Agrarreform, Neukolonisation, Modernisierung.
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Schlagwörter
Entwicklungsland, Landflucht, Verstädterung, Demographie
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Wiesbaden: Steiner (1976), 149 S., Kt.; Abb.; Tab.; Lit.
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Entwicklungsland, Landflucht, Verstädterung, Demographie
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Erdkundliches Wissen; 42