Soziale Dimension der Nachhaltigkeit. Der "Runde Tisch zur nachhaltigen Entwicklung in Berlin und Brandenburg".

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Berlin

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ZLB: 2000/3727-4

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Abstract

Mit dem Konzept der Nachhaltigkeit wird eine zukünftige Entwicklung beschrieben, die ökologische, ökonomische und soziale Dimensionen systematisch miteinander verknüpft. Für die Realisierung dieses Ansatzes ist nicht nur die Integration der Ziele, sondern ebenso die Integration der Akteure erforderlich. Beide Aspekte charakterisieren das Neuartige des Konzeptes und stellen gleichzeitig entscheidende Bedingungen für seine erfolgreiche Umsetzung und für die notwendige gesellschaftliche Akzeptanz dar. Dem integrativen Anspruch des Grundkonzeptes der nachhaltigen Entwicklung steht auf der Umsetzungsebene jedoch eine abweichende Praxis gegenüber. In den Städten und Gemeinden dominieren bisher die ökologischen Aspekte der Nachhaltigkeit - soziale und ökonomische Ziele drohen damit in den Hintergrund zu geraten. Mit dem Beitrag soll insbesondere die soziale Dimension der Nachhaltigkeit in ihrer Verknüpfung mit ökologischen und ökonomischen Zielen fokussiert werden. Zunächst wird gezeigt, welche sozialen Ziele und arbeitspolitischen Themenfelder in Konzepten der nachhaltigen Entwicklung ihre Berücksichtigung finden. Im Weiteren werden anhand eines Fallbeispiels dem 'Runden Tisch für nachhaltige Entwicklung in Berlin und Brandenburg' entsprechende Fragen zur sozialen Nachhaltigkeit nachgegangen. Ein wesentliches Ergebnis ist, dass die Akteure die Dreidimensionalität von Nachhaltigkeitskonzepten zwar als normativen Anspruch formulieren, eine konkrete Operationalisierung jedoch wenig erkennbar ist. Die Behandlung insbesondere der arbeitspolitischen Themenfelder sehen die Akteure als wesentliche Voraussetzung dafür an, dass Konzepte nachhaltiger Entwicklung anschlussfähig an soziale Problemlagen sind. difu

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44 S.

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Papers; P 00-523