Singapur wird älter - neue Anforderungen an Grünräume. Spektakuläre und therapeutische Parks laden zum Flanieren ein.

Patzer
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Patzer

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Berlin

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0948-9770

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ZLB: Kws 125 ZB 6810

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Abstract

Internationale Untersuchungen bestätigen die Interaktion von Körper und gebauter beziehungsweise grüner Umwelt klar und deutlich. Forschungsergebnisse belegen die Hinwendung zu einem verstärkten Interesse an den Rahmenbedingungen und Faktoren für gesunde urbane Lebenswelten. Eines der größten Defizite in der modernen architektonischen Gestaltung von Freiräumen scheint nach ersten aktuellen Erkenntnissen von neurowissenschaftlichen Forschungsansätzen die Vernachlässigung der natürlichen Multisensorik in der Wahrnehmung der Umwelt sowie die Dominanz der visuellen Bewertung zum Nachteil der akustisch-taktilen Wahrnehmungskanäle zu sein. Genau hier setzt das Konzept der Therapeutischen Gärten als ein Planungsbaustein neben anderen grünen Programminitiativen an, um eine gesundheitsförderliche, nachhaltige und lebenswerte Stadt zu entwickeln. Freiflächen für die therapeutische Gesundheitsvorsorge sollen vor dem Hintergrund des demographischen Wandels insbesondere Angebote für die ältere und alternde Bevölkerung machen. In Singapur altert die Bevölkerung ähnlich schnell wie in den westlichen Industrienationen. So nahm hier der Anteil der über 65-jährigen allein vom Jahr 2017 zum Jahr 2018 umd 6,0 Prozent zu. Gleichzeitig geht die Stadtverwaltung Singapurs von einer aktuellen Bevölkerungsdichte von 7804 Einwohner pro Quadratkilometern sowie von einem jährlichen Bevölkerungszuwachs von zirka 0,5 Prozent aus. Singapur hat die Zeichen der Zeit erkannt und reagiert mit dem Motto "Refresh and Renew at our Therapeutic Garden". Seit 2016 werden im zentralen Stadtgebiet neue therapeutische Gärten angelegt oder in vorhandene Grünanlagen integriert. In dem Beitrag werden einige Beispiele vorgestellt.

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Stadt + Grün : das Gartenamt ; Organ der Ständigen Konferenz der Gartenbauamtsleiter beim Deutschen Städtetag

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Nr. 3

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S. 20-26

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