Das Königliche Schauspielhaus unter Georg Graf von Hülsen-Haeseler, 1903-1918. Mit besonderer Berücksichtigung der zeitgenössischen Tagespresse.

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Georg von Hülsen, zuvor Leiter des Wiesbadener Theaters, wurde vom Kaiser Wilhelm II. 1903 zum stellvertretenden Intendanten der Berliner Hofbühnen erhoben.Nach seiner Berufung häuften sich Ämter, Titel und Orden, nach dem Tode seines Bruders ging der Name Haeseler auf ihn über; 1906 wurde er oberster Chef des Kasseler und 1911 des Hannoveraner Theaters und damit schließlich Chef aller preußischen Bühnen (was zuvor nur sein Vater erreicht hatte).Er gilt als echter Repräsentant der ,,Wilhelminischen Ära'' - auch künstlerisch.Mit seiner Intendanz schließt die Geschichte der Hoftheater.Die zeitgenössischen Urteile waren sich uneinig bezüglich seiner Leistungen.Der Verfasser will nachweisen, daß geltende (negative) Einschätzungen revidiert werden müssen.Er untersucht das Verhältnis zum Kaiser und dessen Einfluß auf die Theaterentwicklung, der ausgesprochenen groß war und bis ins kleinste Detail reichte.Die meist banausischen Ansichten des Kaisers und seiner Familie waren sowohl bestimmend für die Inszenierung einzelner Stücke wie auch in der Repertoiregestaltung.Der Autor dokumentiert und untersucht ferner das Publikum des königlichen Schauspielhauses, die Personalpolitik Hülsens sowie Regie, Dramaturgie und Bühnenbild. sw/difu

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Theater, Hoftheater, Zensur, Kultur, Institutionengeschichte, Stadtgeschichte

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Berlin: (1962), 249 S., Tab.; Lit.

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Theater, Hoftheater, Zensur, Kultur, Institutionengeschichte, Stadtgeschichte

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