Endlichkeit der Natur und Überfluß in der Marktökonomie. Schritte zum Gleichgewicht.

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Marburg

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ZLB: 93/3406

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S

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Abstract

Seit Jahrzehnten werden die Weltmärkte mit natürlichen Ressourcen geradezu überschüttet - trotz ihrer Erschöpfbarkeit sind die Preise für Rohstoffe nicht gestiegen, sondern gesunken. In einer theoretisch-historischen Analyse wird gezeigt, daß die Verschmelzung des Marktes mit politischer Macht im Rahmen eines dualen Weltsystems den künstlichen Überfluß an natürlichen Ressourcen erzeugt, der für die gegenwärtige globale Umweltkrise ursächlich verantwortlich ist. Nur eine Anpassung des Verbrauchs an eigene knappe Ressourcen und die Beseitigung des künstlichen Überflusses von erschöpfbaren Ressourcen auf wenigen Wohlstandsinseln kann die globale Umweltkrise stoppen und die Grundlage für die Versöhnung der Ökonomie mit der Natur, den Ausgleich zwischen Nord und Süd sowie den gegenwärtigen und künftigen Generationen liefern. Der Überwindung von Dumping-Preisen für knappe Ressourcen kommt hierbei die Schlüsselrolle zu. difu

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269 S.

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Ökologie und Wirtschaftsforschung; 8