Entwicklung und Determinanten des Siedlungsabfallaufkommens in Deutschland.

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Hamburg

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1861-504X

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FO
EDOC

Abstract

Insgesamt liefern die Auswertungen Hinweise auf verschiedene Erklärungsfaktoren für die Höhe des Aufkommens einzelner Abfallfraktionen. Anhand der Auswertung der Daten auf kleinräumiger Ebene wird allerdings deutlich, dass die Siedlungsabfallbilanzen der Länder für Vergleichszwecke unzureichend sind. Aufgrund offensichtlicher Inkonsistenzen sind die Untersuchungsmöglichkeiten anhand der derzeitigen Abfallbilanzierung erheblich eingeschränkt. Zum einen sollte deutschlandweit ein harmonisiertes Verfahren implementiert werden in dem die erfassten Abfallarten einer einheitlichen Klassifikation unterliegen. Zum anderen sollte sich die Erhebung auf sämtliche anfallende Abfälle beziehen. Das heißt, dass privatwirtschaftlich erfasste Abfälle mittels eines einheitlichen Schätzverfahrens in die Bilanzierung mit einbezogen werden müssen. Des Weiteren bleibt festzuhalten, dass in den Siedlungsabfallbilanzen im Wesentlichen nur die Abfälle privater Haushalte und kleingewerblicher Betriebe erhoben werden. Das bedeutet, dass Abfälle aus Produktion und Gewerbe, welche einen wesentlichen Teil des gesamten Abfallvolumens ausmachen unberücksichtigt bleiben.

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30 S.

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HWWI Research Paper; 151