Regionaler Wirkungsgrad und räumliche Ausstrahlungseffekte der Investitionsförderung.

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Kassel

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ZLB: 4-2005/728

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FO

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Angesichts des enger werdenden finanziellen Spielraums der Träger der Regionalpolitik gerät die praktizierte Strukturpolitik zunehmend unter Druck. Eine Kontrolle der Wirksamkeit der Investitionszulagen als bedeutendstem Förderinstrument ist daher von besonderer Wichtigkeit. Die traditionelle Wirkungskontrolle stellt jedoch allein auf den Effekt des Förderinstruments auf eine regionalökonomische Zielgröße wie etwa die Bruttowertschöpfung je Einwohner ab. Sie vernachlässigt die hierbei auftretenden räumlichen Verlagerungseffekte. In der Arbeit wird eine erweiterte Wirkungskontrolle auf der Basis eines räumlichen Modells verteilter Verzögerungen (SADL-Modell) erörtert. Für den jüngsten Drei-Jahres-Förderzeitraum 2000-2002 zeigt sich dabei, dass der volkswirtschaftliche Nettoeffekt der Investitionsförderung aufgrund räumlicher Verlagerungseffekte gering ist. Anhand von Simulationsrechnungen lassen sich die regionalökonomischen Konsequenzen alternativer Förderstrategien transparent machen. difu

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49 S.

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Volkswirtschaftliche Diskussionsbeiträge; 55/04