Vision 2030. Demokratische Stadtentwicklung Freiburg im Breisgau.

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DE

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Freiburg/Breisgau

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ZLB: 4-2003/3486
ZLB: 4-2003/1454

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DI

Zusammenfassung

Die unterschiedlichen Phasen der Stadtentwicklung von einer feudalistischen, zur absolutistischen und später offenen Stadt sind in Freiburg deutlich ablesbar. Seine Übergänge sind markiert durch radikale Eingriffe in die Stadtstruktur, wie die additive Erweiterung der Gründungsstadt durch Vorstädte, deren Zerstörung beim Bau der absolutistischen Festung (um 1677) einhergehend mit dem architektonischen Stilbruch vom additiven Fußmaß der Gotik zum geometrischen Maß des Barock. Es folgt die Schleifung der Festung (1745) und die schleichende Expansion der offenen Stadt, bis hin zu einer Agglomeration der Häuschen im Grünen und eingeschossigen Gewerbegebiete auf der grünen Wiese in der Gegenwart, mit historisierenden Stilblüten in einer Architektur von Neogotik, Jugendstil, Kulturmeile und Postmoderne. Aber auch 50 Jahre nach dem Neubeginn der Demokratie und dem Ende seiner vordemokratischen Geschichte befindet sich Stadtplanung immer noch in der Hand eines autoritären Planungsapparates, der zentrale hierarchische Stadtstrukturen fortschreibt und demokratische Verhältnisse im Umgang mit seinen Nachbarschaften verhindert. Gegenüber der einst für eine Bevölkerung von 5.000 Einwohner gedachten Stadtgründung hat keiner der historisch gewachsenen Stadtteile ein eigenes Verkehrsnetz mit Anschluss an den regionalen/überregionalen Straßenverkehr oder einem Fußgängerbereich mit Anschluss an das regionale/überregionale ÖPNV-Netz zur Wahrung seiner Integrität oder angemessenen Einrichtungen zur Bildung seiner Identität mit Zweigstellen für Politik, Wirtschaft, Kultur und Soziales. Auf der Grundlage der Leitziele des Arbeitskreis Stadtentwicklung der Freiburger AGENDA 21 wird für die 28 Stadtteile und seine 14 Sondergebiete ein Modell für eine demokratische Stadtentwicklung vorgelegt. difu

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143 S.

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