Die Großstadt im Roman. Berliner Großstadtdarstellungen zwischen Naturalismus und Moderne.
Dt. Univ.-Verl.
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Dt. Univ.-Verl.
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DE
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Wiesbaden
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ZLB: 93/1477
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DI
S
S
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Abstract
Die Berliner Großstadtromane des Naturalismus sind erzähltechnisch der Vergangenheit verhaftet, eröffnen aber stofflich neue Perspektiven. Exemplarisch untersucht werden sieben Romane: "Die Mittagsgöttin" (1891) von Wilhelm Bölsche; "Wer ist der Stärkere" (1888) und "Die Alten und die Jungen" (1889) von Conrad Alberti; "Quartett" (1886) von Fritz Mauthner; "Die Verkommenen" (1883) und "Meister Timpe" (1888) von Max Kretzer; "Adam Mensch" (1889) von Hermann Conradi. Die Analyse ergibt, daß sich die bürgerliche Kultur in der Großstadt um 1890 aufzulösen beginnt und daß sich das Bürgertum in einer Identitätskrise befindet. Dennoch nähern sich die Erzähler noch einmal der Großstadt, als läge vor ihnen eine überschaubare Wirklichkeit. Die Bewältigungsmuster, mit denen sie auf den modernen Typus der Industriegroßstadt reagieren, zeigen die Merkmale einer Übergangsepoche. Der Autor pendeln zwischen Fortschrittseuphorie und einer Schwellenangst, die sich vor allem in Stadt- und Sozialkritik ausdrückt. Die Arbeit belegt die Schwierigkeiten bei dem Versuch, sich literarisch auf den neuen Erfahrungsraum einzustellen. kmr/difu
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308 S.
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