Segregierte Armut. Randgruppenbildung in Notunterkünften.
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1976
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SEBI: 80/6292
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Zusammenfassung
Die vorliegende Studie faßt die Ergebnisse eines langfristigen Forschungsvorhabens zur Beschreibung und Erklärung von Entstehung und Daseinsformen sozialer Randgruppen in der BRD vorläufig zusammen. Die empirischen Forschungen bestätigten im wesentlichen die Haupthypothese der Verfasser, daß die Einstellungs- und Handlungsmuster der Bevölkerung gegenüber den Bewohnern diskreditierender Wohnobjekte dann stärker durch die diskreditierenden Objektmerkmale geprägt werden als durch wahrgenommenes Verhalten der Bewohner, wenn diese Wohnobjekte räumlich geballt sind. Indem unsere Gesellschaft die residentiale Segregation von relativ Armen in geballten diskreditierenden Wohnobjekten durch Einflußfaktoren des Wohnungsmarktes, Sanierungspolitik und Einweisungspolitik erzwingt, drängt sie diese in soziale Randpositionen. Die segregierte Armut bedeutet einen Rückschritt gegenüber der nicht segregierten relativen Armut. goj/difu
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Frankfurt/Main: Campus (1976), 216 S., Tab.; Lit.
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Serie/Report Nr.
Campus Diskussion. Gesellschaftswissenschaften