Wohnungsunternehmen verknüpfen Barrierearmut und Energieeffizienz. Synergien durch Kopplung des energetischen Sanierens und altersgerechten Umbauens.
Hammonia
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Hammonia
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DE
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Hamburg
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0939-625X
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ZLB: 4-Zs 613
BBR: Z 143
BBR: Z 143
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Abstract
Derzeit liegt der Fokus der meisten Sanierungsmaßnahmen von Wohnungsunternehmen auf einer Verbesserung der energetischen Bilanz der Gebäude. Das entspricht nicht immer den Anforderungen an eine wirklich nachhaltige Sanierung. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels macht es teilweise für eine langfristig kostenoptimierte Sanierung Sinn, Maßnahmen zum altengerechten und barrierefreien Wohnen zu bedenken und erste Schritte zu unternehmen, wenn energetisch saniert wird. Dieses Denken setzt sich in der Wohnungswirtschaft, aber auch bei der Politik durch. So hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) im Mai 2010 den Startschuss für 20 Pilotprojekte zur altersgerechten Sanierung von Gebäuden und Quartieren gegeben. Einige Projekte haben sich dabei das Ziel gestellt, energieeffizientes Bauen und Sanieren mit altersgerechtem Umbau sinnvoll zu koppeln. Für private Bauherren und Wohneigentümergemeinschaften gibt es seit Mai zudem das Förderangebot "Altersgerecht Umbauen" zur Reduzierung von Barrieren im Wohnungsbestand. Wie sich Maßnahmen in Richtung Barrierefreiheit mit Energieeffizienz verbinden lassen, untersucht ein in dem Beitrag vorgestelltes Projekt aus Tübingen. Es ist eines der seit Mai 2010 laufenden Pilotprojekte. Ein weiteres Pilotprojekt wird vom Ökozentrum Nordrhein-Westfalen entwickelt. Geplant ist ein Qualifizierungsangebot für Experten. Kooperationspartner sind die Handwerkskammer und der Bund Deutscher Baumeister. Doch nicht nur in den Pilotprojekten werden Barrierefreiheit und Energieeffizienz miteinander verknüpft. Als Beispiel wird ein Sanierungsprojekt der Kölner Wohnungs- und Baugenossenschaft Mieterschutz e.G. beschrieben. Realisiert wurde ein Umbau von 120 Wohnungen einer Wohnanlage. Die Kombination der Maßnahmen hat dazu geführt, dass das Unternehmen Finanzmittel aus zwei unterschiedlichen Förderungsprogrammen erhalten konnte.
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Die Wohnungswirtschaft
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Nr. 8
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S. 32-33