Zahlungsschwierigkeiten von Wohneigentümern. Forschungsvorhaben der allgemeinen Ressortforschung. Endbericht.

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DE

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Bochum

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ZLB: 4-2005/855

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FO

Zusammenfassung

Die Studie verfolgt das Ziel, die Zahl von Zwangsversteigerungen bei selbst genutztem Wohneigentum, die Ursachen der Zahlungsschwierigkeiten der Eigentümer sowie den Umgang der Finanzierungsinstitute mit aufgetretenen Leistungsstörungen zu untersuchen und daraus Empfehlungen zu Prävention und Sanierung von Zahlungsschwierigkeiten bei selbst nutzenden Wohneigentümern abzuleiten. Die steigende Zahl der Zwangsversteigerungsverfahren ist vor allem auf Zunahmen von Versteigerungen bei Gewerbeimmobilien und vermieteten Wohneigentumsobjekten zurückzuführen. Die Steigerung von Verfahren, die selbst nutzende Wohneigentümer betreffen, fiel demgegenüber in den vergangenen Jahren deutlich geringer aus. Hauptursachen für Zahlungsschwierigkeiten bei Wohneigentümern sind nach wie vor Arbeitslosigkeit und Trennungen von Lebenspartnern. Daneben erhöhen Fehlkalkulationen der mit dem Eigentumserwerb verbundenen Kosten und ein insgesamt zu geringer finanzieller Spielraum das Risiko für Zahlungsschwierigkeiten deutlich. Bei akuten Zahlungsschwierigkeiten sind v.a. zwei Ansatzpunkte für den Erfolg von Sanierungsstrategien relevant: Die Kontaktaufnahme zwischen Schuldner und Gläubigern und ein umfassendes Sanierungskonzept. Die wesentlichen Handlungsempfehlungen zu Prävention und Sanierung von Zahlungsschwierigkeiten selbst nutzender Wohneigentümer an Kreditinstitute und die öffentliche Hand lauten: Intensivierung der Beratung der Haushalte im Vorfeld der Eigentumsbildung, Förderung der Kontaktaufnahme zwischen Schuldner und Gläubigern, Entwicklung und Umsetzung umfassender Sanierungskonzepte, Ausbau und Qualifizierung des Beratungsangebotes bei unabhängigen Schuldnerberatungsstellen, Ausbau der Wohneigentumssicherungsinstrumente der Länder sowie Weiterentwicklung von Wohneigentumssicherungskonzepten auf privatwirtschaftlicher Basis. goj/difu

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150 S.

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InWIS-Berichte; 32