Konflikte in Weil der Stadt während des 17. und 18. Jahrhunderts. Verfassungsentwicklung einer kleinen Reichsstadt von 1648 bis 1803.
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Frankfurt/Main
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ZLB: 94/3518
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DI
S
S
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Abstract
Seit der Stadterhebung, also seit der Mitte des 13. Jahrhunderts, wurde die Geschichte der Reichsstadt Weil maßgeblich bestimmt vom Zusammenwirken dreier Faktoren: der kaiserlichen Stadtherrschaft, der Grund- und der Kirchenherrschaft des Klosters Hirsau sowie den Rechten und Forderungen der privilegierten Bürgergemeinde. Darüber hinaus wurde die Entwicklung Weils begünstigt durch seine Lage im Windschatten der sich konsolidierenden Grafschaften Württemberg und Baden. Diese Tatsache hat mit dazu beigetragen, daß die Geschichte Weils deutlich anders verlief als die der beiden "innerwürttembergischen" Reichsstädte Esslingen und Reutlingen. Die Vorteile der Weiler Lage begannen allerdings schon im Spätmittelalter zu schwinden, als die Expansion v. a. der Grafschaft Württemberg verstärkt einsetzte. Die schwere Niederlage der Städte 1388 bei Döffingen, nur wenige Kilometer südlich von Weil, war eine deutliche Warnung an die Adresse der mindermächtigen Stände des Reiches, die Dynamik der aufstrebenden Territorien nicht zu unterschätzen. Im letzten Jahrzehnt des 15. Jahrhunderts und im 16. Jahrhundert erhielt die für Weil der Stadt auch in der Zukunft dominierende Kräftekonstellation ihre endgültige Ausformung. Am Ende der Konfliktserie ausgangs des 18. Jahrhunderts stand ein innerhalb der Stadt ausgehandelter und schriftlich fixierter Kompromiß. sg/difu
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333 S.
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Europäische Hochschulschriften. Reihe 3 - Geschichte und ihre Hilfswissenschaften; 602