Kleinräumige Siedlungsanalysen zur Abbildung von Veränderungen. Vom Nutzen baulich-räumlicher Daten für die Planung.
Springer
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Springer
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DE
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Heidelberg
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0034-0111
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ZLB: Kws 150 ZB 6820
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Abstract
Sowohl die bestandsorientierte Siedlungsentwicklung als auch GIS-gestützte baulich-räumliche Analysen werden zukünftig an Bedeutung gewinnen. Es scheint aber eine Wissenslücke zwischen Planern und Geodaten-Bereitstellern bezüglich quantitativer baulich-räumlicher Daten zu geben. Der Beitrag behandelt daher den Nutzen und Mehrwert von kleinräumigen baulich-räumlichen Daten für die Planung, indem Forschungsarbeiten zur Siedlungsentwicklung, Innenentwicklung und zu Veränderungen am Wohnungsmarkt ausgewertet werden. Es zeigt sich, dass mit baulich-räumlichen Daten Muster und Veränderungen von Siedlungsstrukturen sowie beispielsweise in Verbindung mit Sozialdaten gebäudetypbasierte Bevölkerungsmuster und -veränderungen detaillierter als zuvor beschrieben werden können. Dadurch entstehen wichtige Entscheidungsgrundlagen für die raumbezogene Planung, zur Formulierung und Bewertung von Zielvorgaben sowie für konkrete Maßnahmen. Die amtliche Datenlage ist derzeit jedoch eingeschränkt, so dass für die zukünftige Bereitstellung von baulich-räumlichen Daten Anforderungen formuliert und vorgeschlagen werden. Abschließend wird für eine Verwendung von kleinräumigen baulich-räumlichen Daten im Rahmen von Monitoring-Systemen und Geodateninfrastrukturen plädiert, da diese eine wichtige Grundlage für kommunale strategische Entwicklungskonzepte und ein computergestütztes Stadtmanagement darstellen können.
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Raumforschung und Raumordnung
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Nr. 3
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S. 227-238