Straßenbaustandards in Deutschland. Zu aufwändig, zu teuer und nicht zukunftstauglich.
Alternative Kommunalpolitik
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ISSN der Zeitschrift
Bandtitel
Herausgeber
Alternative Kommunalpolitik
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Bielefeld
Sprache
ISSN
0941-9225
ZDB-ID
Standort
ZLB: Kws 740 ZB 6736
IRB: Z 1674
BBR: Z 555
IRB: Z 1674
BBR: Z 555
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Straßenbauvorschriften sind über lange Zeiträume entstandene Regelwerke, die Erfahrungen und Erkenntnisse der letzten Dekaden zusammenfassen. In der Bundesrepublik Deutschland werden Straßenbauvorschriften von der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) entwickelt beziehungsweise aktuellen Veränderungen angepasst. Grundlage für jedes Straßenbauvorhaben ist die Prognose des künftig zu erwartenden Verkehrsaufkommens. Dazu werden Modellrechnungen durchgeführt, die außer dem bestehenden Verkehrsaufkommen auch strukturelle und soziodemographische Entwicklungen berücksichtigen. Die wichtigste Rolle bei der monetären Bewertung von Straßenbauprojekten spielt die erzielbare Reisezeitverkürzung. Ökologische Wirkungen wie Klimaaspekte, Flächenversiegelung oder Lärmschutz spielen allenfalls eine untergeordnete Rolle. In dem Beitrag wird ausgeführt, dass systematisch ein zu hohes Verkehrsaufkommen prognostiziert wird, was im Ergebnis zu Fehlinvestitionen und zu überdimensionierten Straßen führt. Diese Aussage stützt sich auf eine Studie zur Angemessenheit von Inhalt und Struktur des Reglements zur Straßenplanung. Im Fazit wird eine Reform der Straßenbauvorschriften angemahnt. Insbesondere wird mehr Flexibilität in der Anwendung von Richtlinien und Standards gefordert, damit vor dem Hintergrund des demographischen Wandels lokal angepasste und kostengünstige Lösungen im Bestand realisiert werden können.
Beschreibung
Schlagwörter
Zeitschrift
AKP. Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik
Ausgabe
Nr. 6
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Seiten
S. 28-29