Die Lebensverhältnisse im Urnerland während des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts.

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SEBI: 75/3729

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Während zu Beginn des 18. Jahrhunderts Uri von Umwälzungen im Agrarbereich und der Industrialisierung weitgehend unberührt blieb, setzte gegen Ende des Jahrhunderts ein demographisches Wachstum ein, das bald zu einer Lücke zwischen Bevölkerungsgröße und Nahrungsmittelspielraum führte. Umstrukturierungen und Konzentrationen im Gotthardverkehr und in der Agrarwirtschaft begünstigten lediglich die Oberschicht. Die allgemeine Armut nahm zu; in den Gemeinden mußten bis zu 50Prozent der Bevölkerung um Unterstützung bitten. Erst nach 1840 wurde durch die Fahrbarmachung der Gotthardstraße und erste Versuche der Industrieansiedlung die Situation etwas besser, den entscheidenden Anstoß für den wirtschaftlichen Aufschwung Uris brachte aber der Eisenbahnbau in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Eisenbahn war diejenige Kraft, welche den Wandel Uris vom Agrar- und Durchgangsland zu einem der am stärksten industrialisierten Kantone der Schweiz auslöste.

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Schlagwörter

Lebensverhältnis, Industrialisierung, Sozialschicht, Landesgeschichte, Demographie, Landwirtschaft, Wirtschaft, Geschichte

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Basel, Helbing & Lichtenhahn (1972) XVIII, 229 S., Kt.; Abb.; Tab.; Lit.; Zus.(phil.Diss.; Basel 1972)

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Lebensverhältnis, Industrialisierung, Sozialschicht, Landesgeschichte, Demographie, Landwirtschaft, Wirtschaft, Geschichte

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Basler Beiträge zur Geschichtswissenschaft; 126