Der Traum vom Naturparadies. Anmerkungen zum ökologischen Gedankengut.
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SEBI: 79/2534
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Zusammenfassung
Ausgehend von der Einschätzung, daß die Ökologiebewegung heute (1978) in eine Krise geraten ist, versucht Mohler aus der Distanz heraus ein Bild der Bewegung zu zeichnen. Er sieht verschiedene Ursachen für das Entstehen der Ökologiebewegung 1. Die Entchristlichung der Modernen Welt, die einem Denken der Art, daß die Natur in den Mittelpunkt stellt, den Weg freimachte (Entchristlichung meint hier Entkatholisierung); 2. die Ablehnung jedweder Industrialisierung und 3. Generationsprobleme zwischen den so ,,schamlos tüchtigen Vätern'' (Wirtschaftswunder) und den ,,Söhnen und Söhnchen'', die, da sie Vergleichbares nicht zu leisten vermochten, defätistisch reagierten. Mohler unterstellt der Ökologiebewegung insgesamt eine geistige Verwandtschaft mit Himmelhebers und Jüngers konservativem ,,Bussauer Manifest'', wodurch ihm eine z. T. progressive Kritik an der Ökologiebewegung möglich wird. In seiner Schlußbemerkung ,,Condotio humana'' (die Bedingungen des Menschseins) postuliert er, daß die Umwelt des Menschen ,,immer künstlich war und immer sein wird und, daß es darauf ankomme, die sinnvollste Künstlichkeit zu schaffen. Mohler ist Geschäftsführer der Carl Friedrich von Siemens Stiftung. vk/difu
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Umweltschutz, Ökologiebewegung, Natur, Perspektive, Kritik, Politik
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Berlin: Selbstverlag (1978), 47 S.
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Umweltschutz, Ökologiebewegung, Natur, Perspektive, Kritik, Politik