Macht Stadt krank?

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Ingolstadt

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ZLB: Kws 100,1/28

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Abstract

Der Autor, Arzt und Psychiater, stellt in seinem Beitrag die aktuellen Forschungsergebnisse zum Thema Stadtstress dar, der im menschlichen Gehirn durch die permanenten Reize in der Stadt ausgelöst werden kann. Urbanisierung, so seine These, wird sich für unsere Gesundheit als mindestens so relevant erweisen wie der Klimawandel. Gesunde Städte zu formen, wird deshalb eine immer dringendere sozial-und gesundheitspolitische Notwendigkeit. Der Autor plädiert für eine Neurourbanistik, einen interdisziplinären Ansatz für Wissenschaft, Kultur und Politik, um neue Visionen für unsere Städte zu entwerfen. Er formuliert einen "Public Health-Auftrag der Kultureinrichtungen", da diese einen Beitrag zur Gesundheit und zur Krisenfestigkeit der Stadtbewohner*innen leisten, und fordert ihre Finanzierung von den Krankenkassen.

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S. 83-89

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