Gewässerrandstreifen - Uferstreifen - Entwicklungskorridore: Grundlagen und Funktionen, Hinweise zur Gestaltung, Beispiele. Merkblatt DWA-M 612. Entwurf.
FGSV Verl.
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FGSV Verl.
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DE
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Köln
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ZLB: Kws 256/432
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Abstract
Die Umweltgesetzgebung fordert die Erhaltung bzw. die Wiederherstellung des guten ökologischen Zustands der Gewässer und die Erhaltung der Artenvielfalt (Biodiversität). Voraussetzung dafür ist das Wiederzulassen hydromorphologischer Prozesse. Zu diesem Zweck müssen künftig mehr Flächen entlang der Fließgewässer zur Verfügung gestellt werden. Der im Wasserhaushaltsgesetz (WHG) normierte "Gewässerrandstreifen" ist in der Regel nicht ausreichend groß, um hydromorphologische Prozesse zu tolerieren. Das Merkblatt soll die Bedeutung der ufernahen Bereiche für die Gewässerentwicklung und den Schutz von Fließgewässern verdeutlichen. Es gibt Hinweise zu den Funktionen von Gewässerrandstreifen und die in ihrer Breite über den Gewässerrandstreifen hinausgehenden Uferstreifen bzw. Entwicklungskorridore. Es stellt mögliche Entwicklungsziele vor und zeigt auf, wie ufernahe Bereiche im Hinblick auf wasserwirtschaftliche und naturschutzfachliche Anforderungen gestaltet, entwickelt und gepflegt werden sollten. Zusätzlich werden Konzepte zur Realisierung vorgestellt. Der Anwendungsbereich des Merkblatts liegt vor allem bei Fließgewässern, die natürlichen Ursprungs sind. Es kann jedoch sinngemäß auch auf künstliche Gewässer (z. B. Entwässerungsgräben) und auf stehende Gewässer angewendet werden. Das Merkblatt wendet sich an die Unterhaltungspflichtigen, Planungsbeauftragte und Fachleute in den verschiedenen Verwaltungsebenen.
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101 S.
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DWA-Regelwerk; M-612