Klimaschutz und Verkehrspolitik. Eine Fallanalyse der Stadtverträglichkeit und der kommunalen Handlungsblockaden. Forschungsvorhaben.

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Darmstadt

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ZLB: 96/2210-4

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Ziel der Studie ist es zu klären, welchen Beitrag die Kommunen unter den gegebenen Rahmenbedingungen zur Minderung insbesondere der klimarelevanten CO2-Immissionen leisten können und welche Hemmnisse bei der Entwicklung ökologisch orientierter Verkehrsstrategien in den Kommunen existieren. Die Studie konzentriert sich dabei auf die Ermittlung und Bewertung wesentlicher Faktoren zur Beeinflussung des städtischen PKW-Verkehrs. Zunächst wird hierzu das Konzept des "stadtverträglichen" Verkehrs auf seinen Aussagegehalt hin kritisch analysiert. Im weiteren werden die den Kommunen prinzipiell zur Verfügung stehenden Maßnahmenstrategien in ihrer Wirkung auf die Minderung der CO2-Emissionen bewertet. In einem dritten Schritt werden die Probleme einer ökologischen Umorientierung der Verkehrspolitik der Stadt Darmstadt zwischen 1975 und 1996 beleuchtet. Im vierten Abschnitt wird exemplarisch am Beispiel des Gewerbegebiets Darmstadt-Nordwest aufgezeigt, welche Wirkungen von einer ÖPNV-Förderstrategie bezüglich einer Minderung der CO2-Emissionen im Berufsverkehr zu erwarten sind. Außerdem wird aufgezeigt, welche Anforderungen aus Sicht von Anwohnern von Hauptverkehrsstraßen an den Straßenverkehr gestellt werden müßten. Aus beiden Analyseschritten wird deutlich, wie groß die Widersprüche zwischen Erfordernis und kommunalen Handlungsmöglichkeiten sind. difu

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