Kommunale Entscheidungsprozesse - selektive Informationssuche und Zufriedenheit in Stadtratsfraktionen.

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München

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ZLB: 4-2007/485

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DI

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Abstract

Durch die zunehmende Parlamentarisierung der Kommunalpolitik entwickeln sich die Fraktionen immer stärker zu den zentralen Orten der kommunalpolitischen Entscheidungen. Die konkordanzdemokratische Orientierung der Kommunalpolitik nimmt vor allem in größeren Städten immer stärker zu Gunsten eines konkurrenzdemokratischen Stils ab. Das bedeutet, dass die ursprünglich öffentlichen Diskussionen und Entscheidungen, die in Ausschüssen oder im Plenum des Stadtrates stattgefunden haben, nun in den Fraktionen ablaufen. Daher werden zwei Aspekte der politischen Entscheidungsarbeit aus Sicht der befragten Stadträte näher betrachtet: Die Zufriedenheit mit den Entscheidungsprozessen in der Fraktion und die selektive Informationssuche und -bewertung. Hierzu stützen sich die theoretischen Annahmen auf die sozialpsychologische Theorie der kognitiven Dissonanz. Diese und ein weiteres Modell werden im Anschluss an die Analyse zu den Themen kommunale Entscheidungsstrukturen, kommunale Mandatsträger und die Fraktionsarbeit vorgestellt. sg/difu

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74 S., Anh.

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