Klimapolitik auf dem Deutschen Energiemarkt. Vereinbarkeit herkömmlicher Politikmaßnahmen mit der Einführung des Emissionshandels.

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Kiel

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ZLB: 4-2009/2274

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DI

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Abstract

Ziel ist, die Wirkung sowohl der Marktmacht der Energieproduzenten als auch des Einflusses des Emissionshandels auf die Funktionsweise der klimapolitischen Instrumente Ökosteuer, Einspeisevergütung und KWK-Bonus zu untersuchen. Es zeigt sich, dass durch die Einführung des Emissionshandels die Wirkung der Instrumente grundsätzlich verändert wird, denn die im Sektor der deutschen Energiewirtschaft durch die herkömmlichen Instrumente bewirkten Emissionsreduktionen werden durch Emissionserhöhungen in den übrigen Emissionshandelssektoren und in den übrigen am Emissionshandel beteiligten Ländern neutralisiert. Somit sind, da es sich bei CO2 um einen globalen Umweltschadstoff handelt, nicht mehr die Emissionen der Energiewirtschaft, sondern nur noch der energiewirtschaftliche Output und dessen Änderung durch die Instrumente für die im energiewirtschaftlichen Sektor erwirtschaftete Wohlfahrt relevant. Für den Fall, dass die Outputbesteuerung, die Einspeisevergütung für erneuerbare Energien oberhalb des Marktpreisesund der KWK-Bonus vor der Einführung des Emissionshandels optimal gewählt waren, kann gezeigt werden, dass diese nun in eine Outputsubvention, eine Einspeisevergütung unterhalb des Marktpreises und in einen KWK-Malus zu ändern sind. Diese kritische Beurteilung der herkömmlichen Instrumente wird durch die Analyse mit Hilfe des berechenbaren Gleichgewichtmodells weitgehend unterstützt. Die Berechnungen legen nahe, dass durch sämtliche Instrumente, die gegenwärtig neben dem Emissionshandel eingesetzt werden, die Wohlfahrt beeinträchtigt wird, wenn wir von Zertifikatepreisen von 20 Euro pro Tonne ausgehen.

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VIII, 110 S.

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