Leben in großen Wohnsiedlungen. Soziale Stadt - stabile Nachbarschaften - bezahlbares Wohnen.
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DE
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Berlin
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ZLB: Kws 505/64
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SW
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Abstract
Vorgestellt werden Initiativen, von der Gründung neuer Treff- und Freizeitmöglichkeiten über neue Integrationskonzepte und Beteiligungsformen bis hin zur aktiven Betreuung von überforderten Nachbarschaften. Manchmal geht dabei die Initiative von der Wohnungswirtschaft aus, manchmal vom Quartiersmanagement, manchmal von der Schule oder einem sozialen Träger. In der Regel führt ein lokales Netzwerk vieler Akteure zum Erfolg. Den Beispielen vorangestellt gehen drei Beiträge übergreifenden Fragen nach. So wird ausgeführt, dass sich die großen Wohnsiedlungen von vermeintlichen "Sorgenkindern" zu Zukunftsquartieren wandeln. Angesichts der Herausforderungen, die eine älter werdende und auf den Klimawandel reagierende Gesellschaft stellt, könne man von einer Renaissance der großen Siedlungen sprechen. Nicht zuletzt wird beim Wohnungsneubau der Typus des durchgrünten Wohnquartiers mit guter wohnungsnaher Versorgung nach wie vor bevorzugt. Das Interesse an kostengünstig rationellem Bauen ist angesichts der Nachfrage gewachsen. Anhand der Ergebnisse der soziologischen Längsschnitt-Studie über Leipzig-Grünau wird die enorme Wandlungsfähigkeit von großen Wohnsiedlungen dargestellt. Ein Beitrag fragt nach dem Bild der großen Wohnsiedlungen in der Öffentlichkeit. Er beschreibt dabei zum einen das Beharrungsvermögen eines verfestigten Negativ-Images, das teilweise noch von den Medien weitergetragen wird. Zum anderen verweist er auf Veränderungen in der ästhetischen Wahrnehmung des Bauens der Moderne, das vor allem von Jüngeren ausgeht und auf dem Weg zu sein scheint, die gesellschaftliche Mitte zu erreichen.
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149 S.